»Audacious«

Früher irgendwann, in grauer Vorzeit, als die ersten MP3s auf unseren Computer Einzug hielten, benutzten wir alle Winamp. Das kleine Programm entlockte unseren PCs Musik zu allen Gelegenheiten, spielte auf WG-Partys und langen Wochenendmittagen, während des Kochens und beim Sport. Winamp war all das, was iTunes nie war: schlank, schnell, aufgeräumt und auch die penibel geordnetste Musiksammlung in Ruhe lassend. Außerdem wollte es keine Daten von uns. Mit dem Kauf eines iBooks hielt dann auch iTunes bei mir Einzug, um dann unter Win 7 von MusicBee abgelöst zu werden. Unter Linux benutzte ich seitdem Amarok, bis ich auf ein kleines Programm aufmerksam wurde, das die Nachfolge des legendären Winamp angetreten hat: Audacious. Schon bei den ersten Hördurchläufen fiel mir auf, wie viel Spaß dieses kleine und durchdachte Programm machen kann. Ich fühlte mich wie in alte Zeiten versetzt, zumal es im minimierten Modus genau wie Winamp aussieht. Audacious verbraucht wenig Resourcen, besitzt eine hohe Audioqualität und unterstützt eine Vielzahl von Formaten. Es ist frei und open source, und läuft unter Linux und Windows.

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3 Antworten zu »Audacious«

  1. Christian Weis schreibt:

    Das muss ich mir bei Gelegenheit mal näher anschauen – mich nerven diese aufgemotzten und mit tausenderlei Spielereien versehenen Programme auch, die ich nur mit Aufwand überblicken kann und die mir ständig irgendwas aufnötigen, was ich eigentlich gar nicht will.

  2. Michael Blasius schreibt:

    Weniger ist manchmal doch mehr …

  3. Michael Blasius schreibt:

    Nachtrag: Leider läuft Audacious auf meinem Win 8.1 erheblich unzuverlässiger als unter Linux. Habe stattdessen wieder zum Orginal, Winamp, gegriffen.

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