Konservative Emmys?

Trotz zahlreicher Nomierungen ist »Games of Thrones« bei den diesjährigen Emmy-Awards leer ausgegangen. Gewinner des Abends war zweifellos »Breaking Bad«, die zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie »Bestes Drama« ausgezeichnet wurde und insgesamt sechs Emmys erhielt. George R. R. Martin merkt dazu in seinem Blog an, dass in 66 Jahren trotz zahlreicher Nomierungen nicht eine SF- oder Fantasy-Serie mit einem Emmy ausgezeichnet wurde.

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4 Antworten zu Konservative Emmys?

  1. Christian Weis schreibt:

    Da ich eigentlich keine Fernsehserien schaue, eben außer Game of Thrones, kann ich schlecht Vergleiche ziehen. Aber wenn GoT ständig leer ausgeht, müssen die Gewinner schon saugut sein … Na ja, ich freue mich erst mal auf die 4. Staffel GoT.

    • Michael Blasius schreibt:

      Ich kann Martin schon ein wenig verstehen, dass er grummelig ist. GoT braucht meiner Meinung nach den Vergleich mit »Breaking Bad« oder »Sherlock« nicht zu scheuen, ganz im Gegenteil. Dass GoT nicht einen einzigen Emmy gewinnen konnte, ist für mich eine Überraschung. Wir haben gerade die vierte Staffel zu Ende gesehen und sind wirklich begeistert. Die lange Wartezeit auf Staffel fünf vertreibe ich mir jetzt mit der Lektüre der Romane, bei denen ich ein bisschen ins Hintertreffen geraten bin.

  2. Christian Weis schreibt:

    Beim Herrn der Ringe und den Oscars hat’s ja auch gedauert, bis die Academy dann beim 3. Film so richtig zugeschlagen hat – vielleicht wiederholt sich das ja hier.

    An die Bücher hab ich mich bisher nicht rangetraut (ich lese wenig Fantasy) – das wäre so viel Stoff und kostet / bindet halt enorm viel Zeit …

    • Michael Blasius schreibt:

      Ich lese die Romane in der amerikanischen Taschenbuchausgabe, die sind erheblich günstiger als die deutschen Ausgaben und man muss sich nicht mit Ungereimtheiten in der Übersetzung rumärgern; doch es stimmt schon, die Romane sind wirklich dick. Aber es lohnt sich. Als Leser, weil es eine unglaublich gute Geschichte und eine kluge politische Parabel ist, und als Autor, weil es handwerklich so hervorragend gemacht ist (zumindest die ersten beiden Bände, die ich bisher gelesen habe). Mir ist bei der Lektüre das eine oder andere Mal wirklich die Kinnlade runtergeklappt. Ich habe lange keine Fantasy gelesen, aber GoT ist wirklich in vielem recht genreuntypisch, so dass es auch Lesern zu gefallen vermag, die nicht aus dieser Ecke stammen.

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