Archiv für den Monat Januar 2014

»Der Neiding 4 – Winter« veröffentlicht

Cover Neiding 4

Der vierte Teil von »Der Neiding« ist fertig und wird in den nächsten Tagen an die Händler ausgeliefert. Somit dürfte er auf den letzten Drücker wie angekündigt noch in diesem Monat bei amazon & Co erhältlich sein. Bei neobooks steht er schon zum Download bereit. Dort gibt es auch eine Leseprobe.

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AOK

Früher galten Krankheiten als eine Strafe Gottes für ein nicht gottgefälliges Leben, heute als eine Konsequenz eines nicht vorbildlich gesunden Lebensstils. Alter Wein in neuen Schläuchen.

Der Neiding 4 – Winter

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Die Arbeit am vierten Teil von »Der Neiding« ist fast abgeschlossen. Seit einer Woche befindet sich der Text im Lektorat, während ich noch etwas am letzten Kapitel feile. Mittlerweile ist das Ende der Reihe in Sicht: ein oder zwei Bände werden es noch werden, dann ist die Saga um die beiden Brüder Arbogast und Farold zu Ende. Zeit für ein kurzes Innehalten. So viele Jahre, wie mich jetzt der Stoff und die Charaktere begleiten, verlasse ich den Neiding mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es hat mich sehr gefreut, die beiden Männer und ihre Sippe kennengelernt zu haben, die irgendwann ihre eigene Dynamik entwickelten, als sie ins Leben traten und ich ihnen nur noch hinterher stürmen musste. Nun muss ich ihnen noch durch das große Finale folgen, bevor sich ihre Spuren endgültig im Nebel der Zeit verlieren, und ich wieder in die Gegenwart zurückkehre. Und da die beiden Brüder bereits das Interesse eines großen Verlages geweckt haben, findet man sie vielleicht auch bald zwischen zwei Buchdeckeln wieder. Es würde mich freuen.

Lob der Faulheit

Im Guardian erklärt Neil Gaiman, der eine sechsmonatige Auszeit von seinen Social Media  – Aktiviäten plant, wo er die Ideen für seine Geschichten herbekommt :

»People ask me where I get my ideas from«, he said, »and the answer is that the best way to come up with new ideas is to get really bored.«

Das ist in heutigen Zeiten leichter gesagt als getan. Wo Smartphone und Notebook fast immer griffbereit und »always online« sind, wo Internet, Social Media, Computerspiele, Fernsehen und Radio rund um die Uhr für Beschäftigung und Ablenkung sorgen können, ist die Unfähigkeit zur Muße weit verbreitet. Wo jeder vorgibt, immer unglaublich beschäftigt zu sein (und es auch ernsthaft versucht), und Zeit nur etwas ist, was es zu optimieren gilt, sind für Gaiman Theateraufführungen in der Schule ideal gewesen, um den ersehnten Punkt der Langeweile zu erreichen:

»You have to sit there for hours and you can’t read or use a phone or check something on the web. I’ll come out afterwards thinking: ‚Did I just plot out an episode of Dr Who there? I think I did.’«

Anfang des Jahres nun begann Neil Gaimans Social Media – Auszeit. In seinem Journal gibt er ein erstes Resümee:

»Two days in to Neil off Social Media, and it’s interesting. I’ve a novel I’m reading on my phone’s Kindle app, and whenever I would have been tempted to go and look at my Twitter Feed or Tumblr or Facebook, I read Gene Wolfe’s THE LAND ACROSS instead. This is a good thing because 1) it is a very good book, and 2) it reminds me of the joy and power of fiction and 3) it distracts me from what had become a very automatic thing to do.«