Connectify

Wir haben diese Woche ein Tablett geschenkt bekommen. Gekauft hätte ich mir keins, aber als das Angebot kam, ob wir ein solches nicht haben wollten, siegte doch die Neugierde. In einem Haushalt ohne Wlan ist so ein mobiles Endgerät natürlich nur sehr eingeschränkt nutzbar, dachte ich, war gleichsam aber auch gespannt auf das neue Teil mit seinem Android-Betriebssystem. Gestern dann hatte S. die Idee, eines unserer Notebooks als Hotspot einzurichten. Wir installierten das Programm »Connectify« auf ihrem Thinkpad  – und siehe da: es funktioniert. Das Tablett geht ohne Probleme über den PC ins Netz. Dann begann das große Ausprobieren. Und allein schon für den Spaß, »Senso« auf diesem Gerät spielen zu können, hat sich der ganze Aufwand gelohnt.

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4 Antworten zu Connectify

  1. Lennek schreibt:

    »Ein Tablett« – wie respektlos! Etwas mehr Ehrfurcht bitte vor dieser technischen Errungenschaft …! Ernsthaft: Mir geht’s wie euch, kaufen nein, aber geschenkt? Gerne. Viel Spaß beim Rumprobieren!

    • Michael Blasius schreibt:

      Wir wischen uns gerade munter durch das Netz und den diversen App-Stores. Wie üblich eine Mischung aus Faszination und Geringschätzung. Immerhin wieder etwas, was in wenigen Jahren zum Elektroschrott gehören wird. Aber es ist schon eine neue Stufe der Entwicklung mit vielen Möglichkeiten. Mit der Kindle-App stellt das »Tablet« auch ein passables Lesegerät dar. Der eBook-Reader schaut schon sehr misstrauisch.

      • sjahnawe schreibt:

        … ist aber aufgrund des besseren Lesebildes nicht zu toppen. Spiegelnde Displays bei Tablets und Computern sind eine Krankheit. Ich krieg durch die Spiegelreflexe Migräne und kann mir selbst im Dunkeln beim Filmgucken mein Gesicht anschauen. Gibt es wirklich Leute, die spiegelnde Displays für gut befinden? Was hat die Industrie davon, keine matten Displays zu verkaufen? Das Samsung-Tablet ist ansonsten nett, und wenn ich es richtig verstanden habe, kann man mit handwerklichem Geschick auch den Akku irgendwann mal wechseln. Ich hoffe sehr, dass das funktionieren wird und es die passenden Akkus dann auch noch gibt, denn den ganzen Wegwerfwahnsinn möchte ich wirklich nicht unterstützen, da gebe ich lieber ein bisschen Geld für aus…

        • Michael Blasius schreibt:

          Gegen festverbaute Akkus gibt es in Deutschland ein Gesetz (§ 4 S. 2 ElektroG), die Hersteller kümmern sich aber nicht darum, weil der Gesetzgeber keine Ermächtigungsgrundlage für ein behördliches Einschreiten anbietet, um die Ordnungswidrigkeit zu ahnden. Dies ließe sich, entsprechenden politischen Willen vorausgesetzt, natürlich ändern.

          Ein guter Schritt erster Schritt wäre die rechtliche Verpflichtung der Hersteller zu einer deutlichen Deklaration auf der Verpackung von Elektrogeräten, ob sich der Akku austauschen lässt oder nicht. Dann kann der Käufer aufgrund dieser Information seine Kaufentscheidung treffen. Aber dieser Schritt wurde bislang durch Lobbyarbeit aus der Industrie verhindert.

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