Xubuntu 13.04, Raring Ringtail

Nachdem Microsoft seine Unterstützung für XP in einem Jahr einstellt, war es an der Zeit, für mein betagtes Notebook ein alternatives Betriebssystem zu suchen. Das Toshiba Tecra S3 ist ein solides Arbeitsgerät und außerdem hasse ich es, funktionierende Sachen vorzeitig zu entsorgen. Da ich noch eine Windows 7 DVD im Schrank liegen hatte, versuchte ich es zuerst damit. Doch dies wollte sich nur auf einem System mit 64-Bit Prozessor installieren lassen. Auf einigen IT-Seiten war ich auf Xubuntu aufmerksam geworden, das sich aufgrund seiner Xfce-Arbeitsumgebung gut für ältere Rechner eignen sollte. Mit Linux ist das bei mir immer so eine Sache. Ich bringe der Idee der offenen Software große Sympathie entgegen, doch irgendwie hatte es in all den Jahren bei jedem Versuch mehr Frust als Lust gegeben. Doch diesmal funktionierte alles auf Anhieb. Ich spendierte dem Tecra die Festplatte meines Schreibnotebooks, dem ich eine SSD eingebaut hatte, und installierte ein frisches Xubuntu 13.04, Raring Ringtail. Obwohl ich kein Linux-Crack bin, hatte ich von Anfang an keine Probleme, mich damit zurechtzufinden. Die Einrichtung verlief problemlos, zumal ich die selben Programme wie vorher nutzen kann (Thunderbird, Firefox, KeepNote, Calibre, Scrivener), und was wichtiger war: meine alte Hardware lief auf einmal doppelt so schnell. Seitdem ist Xubuntu einige Wochen bei mir im Einsatz und hat einen guten Eindruck hinterlassen.

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5 Antworten zu Xubuntu 13.04, Raring Ringtail

  1. Rey schreibt:

    Und was ist mit der Treibern? Hier soll ja immer noch ein großes Problem vorliegen

    • mblasius schreibt:

      Wegen der Treiberunterstützung hatte ich auch ein wenig Sorge. Es lief aber nach der Installation alles „out of the box“, sogar mein DVBT-Stick wird unterstützt. Und das benutzte Programm (MeTV) läuft besser als das Orginal des Herstellers. Von dem Ubuntu Software-Center bin ich bislang recht angetan.

  2. Christian Weis schreibt:

    „Nachdem Windows seine Unterstützung für XP Ende des Jahres einstellt, war es an der Zeit …“
    – Das steht mir auch noch bevor, und ganz ehrlich, mir graust’s davor. Für mich ist es wichtig, dass die Kiste problemlos läuft, ständige Änderungen und Neuinstallationen hasse ich …

    • mblasius schreibt:

      Immerhin sind solche Zwangswechsel mal eine gute Gelegenheit, alte Datein zu durchforsten und ein wenig aufzuräumen. Mit dem Mac bin ich seinerzeit einige Jahre ohne Sicherheitsupdates unterwegs gewesen, da die alte G4 -Plattform nicht mehr unterstützt wurde. Mit einem Windows-Rechner würde ich sowas nicht riskieren. Die Migration auf Linux war jetzt in meinem Fall alternativlos.

  3. Christian Weis schreibt:

    Ist immer auch eine Zeit- und Nervenfrage. Wenn Updates und Neuinstallationen reibungslos laufen, ist es ja noch halbwegs verschmerzbar. Aber mir fehlt oft die Zeit und vor allem die Geduld, mich dann mit den Unwägbarkeitenherumzuschlagen. Na ja, irgendwann muss ich wohl …

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