Arbeitsgerät

Vor einer Woche kam mein neuer Schreibrechner an, ein Thinkpad Edge 135. Mattes Display, eine Tastatur zum Niederknien und funktionale Schlichtheit. Ähnlich wie ein Besuch im Lenovo-Shop, wo man statt jugendlicher Hipness eine fachkundige, unaufgeregte Beratung erhält, bekommt man mit einem Thinkpad ein zuverlässiges Arbeitsgerät. Dadurch, dass Lenovo nicht überall der Mode des Immerflacher nachgeht, besitzen die Tasten einen ausreichenden Hub, der ein bequemes Schreiben ermöglicht. Bei den Flachflundern bekomme ich immer das Gefühl, auf einem Taschenrechner zu tippen. Drei Schrauben an der Bodenplatte gelöst, und schon erreicht man problemlos das Innere. Kein verlöteter Arbeitsspeicher, kein verklebter Akku, alles sehr wartungsfreundlich und somit auch einigermaßen nachhaltig. Die vorhandene Festplatte ließ sich schnell aus ihrer Metallhalterung entnehmen und durch eine 120 GB SSD von Samsung ersetzen. Die ehemalige Thinkpad-Festplatte wanderte in mein betagtes Toshiba Tecra S3, ein schlankes und schnelles Xubuntu ersetzte das vorhandene Windows XP, und somit dürfte es noch einige weitere Jahre seinen Dienst als Alltagsrechner verrichten.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Technisches abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Arbeitsgerät

  1. Christian Weis schreibt:

    Mir ist eine herkömmliche Tastatur am allerliebsten. Das ganze flache Zeugs ist zwar für unterwegs sicher praktisch, aber beim Schreiben hab ich’s lieber handfest. Wenn ich mal in der Arbeit an einem Laptop sitze, bevorzuge ich es, wenn eine Tastatur + Maus angeschlossen ist. Ist vielleicht auch die Macht der Gewohnheit …

    • mblasius schreibt:

      Ergonomischer ist so ein Desktop-Rechner schon, aber die Mobilität bei Notebooks ist eine feine Sache. Fürs Schreiben brauch ich auch kein großes Display, ich arbeite an einem kleineren Bildschirm fokussierter. Bei der Überarbeitung und all dem anderen Kram habe ich es dann gerne wieder ein wenig größer. Und manchmal tut es für die Erstfassung auch ein Notizheft und Stift …

  2. niven12 schreibt:

    Thinkpads sind seit Jahren die Rechner der Wahl, wenn ich was Handfestes haben will. Meines hier ist seit acht Jahren täglich in Benutzung und hat mich noch nie in Stich gelassen. Viel Spaß mit dem Edge.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s